Für den einen Glück - für den anderen Pech: Michael Myers ist in seiner letzten Halloween-Nacht nicht ums Leben gekommen. Auch Dr. Sam Loomis überlebte mit ein paar Verbrennungen das Finale aus dem zweiten Teil. Zehn Jahre später ist es wieder soweit - Michael Myers kehrt erneut zurück nach Haddonfield.
Bei einigen Einwohnern ist der Horror vor 10 Jahren schon in weite Ferne gerückt. Michael Myers wurde damals in eine Spezialklinik eingewiesen und unter strengen Sicherheitsvorkehrungen bewacht. Als er an jenem Tag in eine benachbarte psychiatrische Klinik übergeben werden soll, kann er sich befreien. Von einem Sanitäter erfährt er, dass seine Nichte Jamie noch lebt. Sie ist Michaels einzige noch lebende Verwandte. Vom Smith Grove Sanatorium sind es nur eine dreiviertel Stunde nach Haddonfield. Loomis hört von dem Vorfall und versucht sofort die hiesige Polizeistation zu warnen. Doch der Sherrif glaubt nicht an seine Horrorgeschichten.
Und so kommt es wie es kommen musste: Michael Myers kommt näher. Der Weg in seine Heimatstadt wird blutig sein und alle Hindernisse werden auf brutale Weise aus dem Weg geräumt. Währenddessen versuchen Jamie und ihre Stiefschwester Rachel zu fliehen. Doch es herrscht schon ein gewaltiges Chaos in der verschlafenen Kleinstadt. Es ist der 31. Oktober und ein Serienkiller treibt sein Unwesen. Erst jetzt wird allen Beteiligten das ganze Ausmaß klar.
Das flotte Drehbuch und die teilweise slapstick-haften Dialoge, machen den Film lebhaft und kurzweilig. Zum Finale hin wird dem Zuschauer aber schnell klar, dass es bald eine weitere Fortsetzung geben wird. Michael Myers hat also noch einmal die Chance, (Kunst-) Blut fließen zu lassen.
"Der Halloweenschlitzer feiert mit Halloween 4 ein solides Comeback. Der Film ist mit zahlreichen Spezialeffekten ausgestattet und wird den Ansprüchen als Nachfolger auf jeden Fall gerecht."