Michael Myers will Rache. Im letzten Teil stürzte er angeschossen und verletzt in einen Schacht nahe einem Fluss. Ein Jahr ist vergangen. Es ist wieder Halloween und Myers hat seinen „Auftrag“ noch nicht ganz zu Ende gebracht.
Wie schon bei Teil 1 und Teil 2 gibt es zwischen Teil 4 und Teil 5 eine direkte Verbindung. Halloween 5 – Die Rache des Michael Myers - beginnt mit einem Rückblick, als Myers zwangsläufig in einen Schacht getrieben und für tot erklärt wird. Er konnte sich retten und tauchte in einer nahe gelegenen Fischerhütte unter. Hier wartete er 12 Monate und brach erneut nach Haddonfield auf. Jamie und Rachel überlebten die Horrornacht vor einem Jahr. Jamie wurde in die Haddonfield Children Clinic eingeliefert und steht bis heute unter ärztlicher Beobachtung. Doch bald verschlechterte sich ihre Lage. Es stellt sich heraus, dass Jamie eine Art übersinnliche Verbindung mit Michael Myers aufgebaut hat. Wenn er mordet, bekommt sie epileptische Anfälle und scheint zu ersticken.
Am Halloweenabend wollen Rachel und ihre Freunde zu einer Fete. Die Tower Farm liegt etwas außerhalb. Tina, Sally und Spitz amüsieren sich. Doch niemand merkt, dass ihr Freund Mike schon längst von Myers getötet wurde. Unbemerkt schleicht er sich auf die Party. Jetzt dreht der Halloween-Killer erst richtig auf.
Im Finale lockt ihn Dr. Loomis in das alte Myers-Haus und stellt ihm eine Falle. Als Köder benutzt er Jamie. Schlussendlich kann er ihn mit einem Netz überwältigen. Alles scheint nach einem Happy-End auszusehen. Myers wird von der Polizei abgeführt und hinter Gitter gesteckt. Doch auf einmal taucht ein schwarz gekleideter Mann in der Polizeistation auf… Michael Myers ist wieder auf freien Fuß.
Wie schon angekündigt ist Teil 5 ein mittelmäßig spannender Sequel der Michael-Myers-Reihe. Die teilweise spektakulären Mordszenen sind gut in das etwas monotone Storyboard eingeflochten. Die Schauspieler wirken authentisch und vermitteln dem Zuschauer eine glaubhafte Geschichte.
"Halloween 5 spielt mit langen Kameraführungen und guten inszenierten Schnitten. Inhaltlich bringt er aber kaum Neuerungen. Trotzdem ist dieser Teil ein würdiger Nachfolger."