20 Jahre später – und es ist immer noch Halloween. Mit H20 wird klar, dass Michael Myers Kultstatus erreicht hat und seine Horrorfilme beliebt wie eh und je sind. Jamie Lee Curtis spielt erneut die Hauptrolle.
Laurie Strode, gespielt von Jamie Lee Curtis, wohnt in Kalifornien und hat eine neue Identität angenommen. Dort bewohnt sie mit ihrem Sohn ein kleines Appartement. Als Familie Tate haben sie ein anderes Leben begonnen – weit entfernt von Haddonfield und Michael Myers. Doch ab und an hat Laurie, die nun als Direktorin einer angesehenen Privatschule arbeitet, heftige Angstzustände. Die Vergangenheit holt sie ein und sie fragt sich warum gerade jetzt?
Ihr Sohn John ist Schüler in der Privatschule. Daher hat seine Mutter immer ein besonderes Auge auf ihn. Zu dem alljährlichen Schulausflug darf der 17-jähre nicht teilnehmen. Somit plant er mit seinen Freunden eine kleine Halloween-Party. Der 31. Oktober steht bevor und das Internat der Schule scheint der ideale Ort dafür zu sein. In dieser Nacht passiert das, was Laurie bereits in ihren Albträumen erlebt hat. Michael Myers ist zurück und überrascht die feiernden Teenager. Nun liegt es an ihr Michel zu stoppen – für immer!
Es ist schon erstaunlich, dass es immer wieder neue Fortsetzungen von John Carpenters Klassiker Halloween gibt. Der siebte Teil zeigt, dass die Maske von Michael Myers keineswegs an Glanz verloren hat. An H20 legte Regisseur Steve Miner Hand an und engagierte dafür eine kleine Stargarde an Schauspielern. Mit dabei ist beispielsweise, die als „Screem-Queen“ bekannte, Jamie Lee Curtis. Sie spielt die Rolle der Laurie Strode unter dem neuen Namen Keri Tate. Ihr Sohn John Tate im Film ist der Hollywoodstar Josh Hartnett. Weiterhin sind Joseph Gordon-Levitt, LL Cool J und Michelle Williams mit an Bord.
Der Film macht im ersten Moment einen unkomplizierten und nicht weiter spektakulären Eindruck. Auch die Schnitte und Effekte wirken eher harmlos. Im Laufe der 83 Minuten nimmt die Horrorlegende aber an Fahrt zu. Die gut eingesetzten Spannungsmomente runden den Gesamteindruck positiv ab. Das Finale ist schon fast in bekannter Carpenter-Manier etwas zu lang geraten. Es fordert schon einen kleinen Nervenkitzel-Marathon der Zuschauer ab.
Halloween H20 fährt mit guten Schauspielern und einer soliden Story auf. Dabei verwöhnt er nicht nur die hart gesottenen Halloween-Jünger sondern auch das breite Publikum der normalen Filmfans.